RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
Mit den heimischen Fans im Rücken ist RB Leipzig diese Saison in der Bundesliga noch ungeschlagen. Jetzt soll auch die Halbzeitpause zum Hit werden!
Israels Präsident Isaac Herzog hat Deutschland in einer Rede im Bundestag Dank und Respekt für die Unterstützung seines Landes ausgesprochen. "Der Staat Israel ist stolz auf seine Partnerschaft mit Deutschland", sagte Herzog am Dienstag im Plenum des Bundestags in Berlin. "Wir wissen den deutschen Beitrag zur Sicherheit und zum Erfolg Israels sehr zu schätzen." Auf der Grundlage des gemeinsamen Gedenkens an den Holocaust könnten die beiden Länder eine gemeinsame Zukunft gestalten.
In Berlin ist der Antrag auf einen Volksentscheid zum bedingungslosen Grundeinkommen an zu wenigen Unterschriften gescheitert. Wie die Initiative Expedition Grundeinkommen am Dienstag mitteilte, wurden dem Berliner Senat am späten Montagabend rund 125.000 Unterschriften übergeben. Damit gelang es der Initiative nicht, die für das Volksbegehren erforderliche Anzahl von rund 175.000 gültigen Unterschriften zu sammeln.
Der russische Präsident Wladimir Putin ist zu einem großangelegten Militärmanöver mit chinesischer Beteiligung in den fernen Osten Russlands gereist. Auf dem Militärgelände Sergejewski werde Putin mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu und Generalstabschef Waleri Gerassimow zusammentreffen, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow laut russischen Nachrichtenagenturen am Dienstag. Anschließend könne Putin die Schlussphase der Übungen beobachten.
Der scheidende britische Premierminister Boris Johnson hat seiner Nachfolgerin Liz Truss seine volle Unterstützung zugesichert. Johnson verabschiedete sich am Dienstagmorgen vor seinem Amtssitz in der Londoner Downing Street von Mitarbeitern und Anhängern. In seiner gewohnt blumigen Sprache verglich er sich dabei mit "einer dieser Antriebsraketen, die ihre Aufgabe erfüllt hat" und nun "in irgendeiner abgelegenen Ecke des Pazifik" abstürzen werde. Gleichzeitig beteuerte Johnson, er werde Truss und die neue Regierung uneingeschränkt unterstützen.
Drei Tage nach dem Ausbruch eines Waldbrands im Nationalpark Harz ist das Feuer unter Kontrolle. Wie das Landratsamt des Landkreises Harz in Halberstadt erklärte, waren am Dienstag weiterhin rund 180 Feuerwehrleute im Einsatz. Zuvor waren es in der Spitze bis zu 300 Brandbekämpfer gewesen.
Tennis-Shootingstar Carlos Alcaraz hat seinen ersten Grand-Slam-Titel und den Sprung an die Spitze der Weltrangliste nach einem Late-Night-Krimi in New York weiter fest im Blick. Der 19 Jahre alte Spanier bestand im Achtelfinale der US Open eine schwere Prüfung gegen den früheren Turniersieger Marin Cilic mit 6:4, 3:6, 6:4, 4:6, 6:3. Das Match im Arthur Ashe Stadium dauerte fast vier Stunden.
Das Staatsbegräbnis für den ermordeten japanischen Ex-Regierungschef Shinzo Abe soll voraussichtlich rund 1,7 Milliarden Yen (zwölf Millionen Euro) kosten. Fast die Hälfte der Summe machen die Sicherheitsvorkehrungen aus, wie die Regierung in Tokio am Dienstag mitteilte.
Von der Einführung des Neun-Euro-Tickets hat offenbar der Bahnfernverkehr stark profitiert. Die Branche erzielte im Juli, dem Monat der Einführung des Billigtickets für den Regionalverkehr, einen Rekord-Umsatz, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat verdoppelten sich die Einnahmen demnach nahezu.
FDP-Bundestagsfraktionschef Christian Dürr hat die Forderung seiner Partei bekräftigt, alle drei noch laufenden deutschen Atomkraftwerke am Netz zu lassen. Dies sei "sicher richtig", damit "mehr Menge in den Markt kommt", sagte Dürr am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Mehr Menge bedeutet sinkende Preise".
Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sind die Einnahmen der Städte und Gemeinden durch die Hundesteuer erneut deutlich gestiegen. Mit 401 Millionen Euro lag das Hundesteueraufkommen im vergangenen Jahr 5,4 Prozent über dem von 2020, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.
Die Piloten der Lufthansa haben einen erneuten Streik ab Mittwoch angekündigt. Die Fluggesellschaft habe in den Tarifverhandlungen kein neues Angebot vorgelegt, begründete die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) die Entscheidung in der Nacht zum Dienstag. Die Piloten für Passagiermaschinen sollen demnach bis Donnerstagabend die Arbeit niederlegen, im Frachtflugverkehr bis Freitagabend.
Für seinen Mut und seine Standhaftigkeit gegen die russische Invasion wird das ukrainische Volk mit dem diesjährigen Medienpreis M100 ausgezeichnet. "Kein Volk der Welt hat in den vergangenen Monaten so leidenschaftlich den Wert der Freiheit demonstriert", teilte der M100-Beirat am Dienstag in Potsdam mit. Stellvertretend für seine Landsleute soll Wladimir Klitschko als "Stimme aus Kiew" die Auszeichnung am 15. September im Orangerieschloss in Potsdam entgegennehmen.
Tyson Fury rief zum "Battle of Britain" im Boxring - und Anthony Joshua antwortete: Der selbsternannte "Gypsy King" forderte seinen entthronten Landsmann öffentlich heraus. "Wenn Du interessiert bist, schicke ich Dir einen Termin, und wir treten gegeneinander an", sagte der noch ungeschlagene Fury in einem Instagram-Video. Joshua schrieb bei Twitter: "Ich werde im Dezember bereit sein."
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht Bayern München in der Champions League im Kreis der Titelanwärter. "Die Bayern gehören zu den drei Top-Favoriten. Der Top-Favorit - das wollen sie vielleicht gar nicht so gerne hören. Sie haben einen Top-Kader, aber jetzt auch gesehen, dass nicht alles so läuft, wie sie es sich wünschen, auch wenn sie immer dominant sind", sagte der RTL/Nitro-Experte dem SID.
Jule Niemeier nimmt "sehr viel Selbstvertrauen" mit aus ihrem starken Auftritt gegen die Weltranglistenerste Iga Swiatek bei den US Open. "Wenn ich das gegen die Nummer eins der Welt spielen kann, kann ich das auch gegen die anderen", sagte die 23 Jahre alte Dortmunderin nach der 6:2, 4:6, 0:6-Niederlage im Achtelfinale, bei der sie lange gut mithielt.
Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan kommen am Dienstag nach Düsseldorf. Unter anderem ist ein Empfang im Rathaus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt geplant (14.00 Uhr). Der Herzog und die Herzogin von Sussex wollen sich in Düsseldorf ein Jahr vor Beginn der nächsten Invictus Games insbesondere mit Teilnehmern und Vertretern der Organisatoren treffen. Diese finden im September 2023 in der Stadt statt.
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig setzt am Dienstag (10.00 Uhr) seine mündliche Verhandlung über die Versetzung eines Generals in den Ruhestand fort. Er diente vorübergehend als Befehlshaber des Nato-Kommandos im niederländischen Brunssum und führte dabei den Dienstgrad General, wurde aber nicht dauerhaft befördert. Stattdessen wurde er zunächst zurück nach Berlin und dann als Generalleutnant in den Ruhestand versetzt. (Az. 1 WB 29.21)
Königin Elizabeth II. empfängt am Dienstag sowohl den scheidenden Premierminister Boris Johnson als auch seine Nachfolgerin Liz Truss auf Schloss Balmoral in Schottland. Zuerst wird Johnson offiziell seinen Rücktritt einreichen, danach ernennt die Monarchin die bisherige Außenministerin Liz Truss zur Regierungschefin. Später hält Truss ihre erste Rede vor dem Regierungssitz in der Londoner Downing Street.
Israels Präsident Isaac Herzog hält im Rahmen seines dreitägigen Staatsbesuchs am Dienstag eine Rede vor dem Bundestag (9.00 Uhr). Im Anschluss nimmt Herzog mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an einer Kranzniederlegung am Holocaust-Denkmal in Berlin teil. Am Nachmittag besuchen die beiden Präsidenten das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen (13.30 Uhr). Herzogs Vater, der ehemalige israelische Präsident Chaim Herzog, gehörte als Offizier in den Reihen der britischen Streitkräfte im April 1945 zu den Befreiern des Lagers.
Der Bundestag beginnt am Dienstag (10.30 Uhr) mit den Beratungen über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr. Der am 1. Juli 2022 vom Bundeskabinett beschlossene Etatentwurf sieht für 2023 Ausgaben in Höhe von 445,2 Milliarden Euro vor. Das sind rund 50,6 Milliarden Euro oder 10,2 Prozent weniger als in diesem Jahr. Eine Ausnahme von der Schuldenbremse des Grundgesetzes, die von 2020 bis 2022 jeweils in Anspruch genommen wurde, ist in dem Entwurf nicht vorgesehen.
Angesichts des eklatanten Fachkräftemangels möchte Familienministerin Lisa Paus (Grüne) die Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher attraktiver machen. "Um das klar zu sagen: Das Schulgeld für die (...) Ausbildung muss weg. Und zwar bundesweit und bei allen Anbietern. Wir brauchen vielmehr eine auskömmliche Ausbildungsvergütung", sagte Paus der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Diese Hürden können wir uns angesichts des eklatanten Fachkräftemangels nicht mehr leisten".
Einen Tag nach einer Serie von Messerangriffen mit mindestens zehn Toten in Kanada ist einer der beiden verdächtigten Brüder tot aufgefunden worden. Wie eine Polizeivertreterin in der Provinz Saskatchewan am Montag (Ortszeit) mitteilte, wurde die Leiche "mit sichtbaren Verletzungen" in einer der Ortschaften entdeckt, in denen die tödlichen Taten stattgefunden hatten.
Aus der Traum vom 23. Grand-Slam-Titel: Rafael Nadal ist im Achtelfinale der US Open gescheitert. Die 4:6, 6:4, 4:6, 3:6-Niederlage gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe setzt auch ein Fragezeichen hinter den möglichen Sprung das Spaniers an die Spitze der Weltrangliste. Der Norweger Casper Ruud und Nadals Landsmann Carlos Alcaraz könnten den Routinier mit einem Finaleinzug in New York überflügeln.
Der VW-Konzern hat grünes Licht für den Börsengang von Porsche gegeben. Am Montag beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat des Konzerns einer Mitteilung zufolge, einen Börsengang des Tochterunternehmens "vorbehaltlich des Kapitalmarktumfeldes" für "Ende September oder Anfang Oktober" anzustreben und "bis Ende des Jahres" umzusetzen. Mit dem Erlös durch den Börsengang könnte Porsche unter anderem seine Elektroauto-Strategie finanzieren.
Jule Niemeier hat im Achtelfinale der US Open eine große Überraschung verpasst. Die 23 Jahre alte Dortmunderin unterlag der klar favorisierten Weltranglistenersten Iga Swiatek aus Polen am Montag in New York trotz eines lange überzeugenden Auftritts 6:2, 4:6, 0:6.
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu einem am Montag verübten Bombenanschlag auf die russische Botschaft in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit mindestens sechs Todesopfern bekannt. Ein Kämpfer habe seinen "Sprengstoffgürtel in einer Menschenansammlung gezündet, in der sich russische Botschaftsangestellte befanden", erklärte der IS im Onlinedienst Telegram. Dem russischen Außenministerium zufolge starben bei dem Angriff zwei Botschaftsmitarbeiter. Ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, zudem seien vier afghanische Zivilisten getötet worden.
Irland hat eine Strafe in Rekordhöhe gegen den Online-Dienst Instagram wegen Verstößen gegen europäisches Datenschutzrecht verhängt. Das Bußgeld gegen die zum Digitalkonzern Meta gehörende Plattform belaufe sich auf 405 Millionen Euro, teilte die irische Datenschutzkommission DPC am Montag mit. Die DPC wirft Instagram vor, beim Umgang mit Daten Minderjähriger gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen zu haben.
In Leipzig haben am Montagabend mehrere tausend Menschen gegen die hohen Energiepreise demonstriert. An einer Kundgebung und einem Aufzug der Linkspartei unter dem Motto "Heißer Herbst gegen soziale Kälte" nahmen nach Schätzungen von Beobachtern mehr als 2000 Menschen teil. Zeitgleich protestierten in unmittelbarer Nähe rund 1000 Anhänger rechter Gruppierungen wie der Kleinpartei Freie Sachsen.
Eine Woche nach der Unterzeichnung eines wegweisenden Freizügigkeitsabkommens zwischen Serbien und dem Kosovo ist die serbische Ministerpräsidentin Ana Brnabic in den Norden des Kosovo gereist. Sie hoffe aufrichtig, dass die "provisorischen Institutionen" in Pristina einen "Kompromiss" fänden, der für eine "langfristige Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina" erforderlich sei, sagte Brnabic am Montag in der Stadt Mitrovica, in deren Nordteil überwiegend serbischsprachige Bewohner leben.
Zwei der drei verbliebenen deutschen Atomkraftwerke sollen bis zum nächsten Frühjahr weiter für die Stromversorgung bereitstehen, aber nur als eine Notreserve. Damit werde am Atomausstieg Ende 2022 im Grundsatz festgehalten, die beiden Anlagen könnten bis Mitte April 2023 aber "wieder oder weiter genutzt werden, wenn die Situation es gebietet", sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Montagabend in Berlin. FDP und Union hatten zuvor weitergehende Schritte gefordert.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat eine Weiternutzung von Atomkraftwerken in Deutschland nach dem April kommenden Jahres definitiv ausgeschlossen. Es werde keine Verlängerung der Laufzeit über diesen Winter hinaus geben, sagte Habeck am Montag in Berlin. Es werde auch "keine Beladung der Akw mit neuen Brennelementen geben" und "keine Entscheidung für den Neubau von Atomkraftwerken".
Bei einem Erdbeben der Stärke 6,6 im Südwesten Chinas sind dem staatlichen Fernsehsender CCTV zufolge mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen. 50 weitere Menschen wurden verletzt, 16 galten als vermisst. Das Beben am Montag in der Provinz Sichuan löste nach Angaben des Staatssenders Erdrutsche aus, die schwere Schäden an Gebäuden verursachten. In einigen Gegenden fiel der Strom aus.