Nottingham Guardian - "Es ist unfassbar": Schiri-Frust in Leverkusen

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"Es ist unfassbar": Schiri-Frust in Leverkusen
"Es ist unfassbar": Schiri-Frust in Leverkusen / Foto: Anke Waelischmiller - IMAGO/Sven Simon/SID

"Es ist unfassbar": Schiri-Frust in Leverkusen

Gegentor statt Elfmeterpfiff: Die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen haben Schiedsrichter Tobias Stieler scharf kritisiert. "Es ist keine Entschuldigung für unsere Leistung, und ich habe nie eine Entscheidung von einem Schiedsrichter kritisiert. Aber diesmal muss ich sagen: Es ist für mich unfassbar", sagte Trainer Kasper Hjulmand bei Sky nach dem 1:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05.

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Was war passiert? Im Strafraum der Mainzer wurde Bayer-Angreifer Patrik Schick von Dominik Kohr mit beiden Armen festgehalten und zu Fall gebracht. Das Spiel lief weiter, der FSV nutzte den folgenden Konter zur Führung durch Sheraldo Becker (67.). Der Video-Assistent griff nicht ein.

"Es ist unglaublich. Er schaut nicht auf den Ball. Ich glaube, jeder kann das sehen. Wenn das kein Elfmeter ist, dann muss mir jemand die Regeln erklären", sagte Hjulmand, der Unterstützung von Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro erhielt: Für ihn sei dies ein "klarer Elfmeter" gewesen, sagte der Spanier, der seinem Frust über Stieler in den Katakomben der BayArena freien Lauf ließ.

Nach dem Abpfiff hatte Carro den Schiedsrichter in dessen Kabine konfrontiert. Stieler habe jedoch von einem "beidseitigen Ringen" gesprochen: "Ich habe ihnen gesagt, dass es für mich ein Elfer war. Du kannst das nicht sehen wahrscheinlich, aber der Video-Assistent hätte eigentlich pfeifen müssen."

H.Davenport--NG