Nottingham Guardian - Personaldebatte über Kanzler: Führende CDU-Politiker stellen sich hinter Merz

Börse
DAX -0.41% 25336.76
Goldpreis -0.97% 4309.9 $
SDAX -0.25% 18137.19
MDAX -0.37% 30942.09
Euro STOXX 50 -0.41% 6234.55
TecDAX -0.57% 3938.26
EUR/USD -0.14% 1.1541 $
Personaldebatte über Kanzler: Führende CDU-Politiker stellen sich hinter Merz
Personaldebatte über Kanzler: Führende CDU-Politiker stellen sich hinter Merz / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Personaldebatte über Kanzler: Führende CDU-Politiker stellen sich hinter Merz

In der Debatte über Kanzler Friedrich Merz (CDU) haben sich führende CDU-Politiker hinter den Regierungschef gestellt. "Unser Land braucht jetzt keine Personaldiskussionen, sondern entschlossenes Handeln und mutige Reformen", sagte der hessische Ministerpräsident Boris Rhein dem "Spiegel" nach Angaben vom Dienstag. Grund für die Debatte ist die schwere Niederlage der CDU bei der Wahl in Sachsen-Anhalt - seitdem steht Merz unter Druck.

Textgröße:

Auch die Vorsitzende der Mittelstandsunion, Gitta Connemann, kritisierte die Diskussion um den Führungsposten. "Reformen sind nie leicht", sagte sie dem Magazin. Reformkanzler hätten es "erst recht nicht leicht". Merz kenne die Herausforderungen und halte trotzdem den Kurs.

CDU-Vizechefin Silvia Breher äußerte ebenfalls ihren Unmut über die anhaltende Personaldiskussion über Merz. "Wir haben keine Zeit für interne Showdebatten", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" vom Dienstag. "Die Lage im Land ändert sich nicht dadurch, dass wahllos Köpfe ausgetauscht werden". Die Bundesregierung stehe vor gigantischen Aufgaben und die Menschen erwarteten zu Recht, dass die angekündigten Reformen kommen. "Darauf müssen wir unsere gesamte Kraft konzentrieren, anstatt wertvolle Energie in ermüdenden Personaldiskussionen zu verschwenden."

Von Wahlkämpfern aus Mecklenburg-Vorpommern, wo an diesem Sonntag gewählt wird, kam ebenfalls Unterstützung für Merz. "Die Personaldiskussionen lösen keine Probleme", sagte der CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters dem "Spiegel". "Wer solche Debatten befeuert, muss sich auch fragen, mit welchem Szenario er eigentlich plant."

W.P.Walsh--NG